Häufigste Frage der Mediziner

Häufigste Frage der Mediziner
Kann ich die Approbation ohne Kenntnisprüfung bekommen ?


Dieses hängt von zahlreichen Fakten, der Qualität und Inhalte Ihrer Unterlagen ab und kann daher leider nicht pauschal beantwortet werden.

  • Studienland
  • Heimatland
  • Nachweise über Studium und Curriculum
  • Berufserfahrung mit Zeugnissen
  • Berufszulassung im Heimatland

Sie können mir gerne völlig kostenlos, vertraulich und unverbindlich für einen Einblick in Ihre Unterlagen für eine grobe Einschätzung
zumailen an —>    gutachter@gerner.email  oder rufen Sie einfach die kostenlose Approbations-Hotline 02206 911216 an.


Ich erhalte in letzter Zeit immer wieder Anrufe, eMails mit Informationen, dass Ärzte / Zahnärzte ablehnende Bescheide / Schreiben der Approbationsbehörden erhalten und die Inhalte nicht verstehen und nicht nachvollziehen können.

Oft sind Gutachten beigefügt, die einer näheren Überprüfung nicht standhalten. Man gewinnt in zahlreichen Fällen den Eindruck, dass bei beauftragten Behördengutachten die eingesetzten Gutachter oft nicht ausreichende Kenntnisse der Studienabläufe in den Drittländern haben. Oft ist kein Bezug zu den geltenden Gesetzen und Durchführungsbestimmungen erkennbar. Leider werden dann den Ärzten schnell Termine für eine Erwiderung gesetzt, die oft nur schwer einzuhalten sind. Man erwartet von den Ärzten detaillierte Stellungnahmen zu langen unverständlichen Gutachten.

Ich finde dieses ganz heftig, weil man die Antragsteller dann oft in eine Kenntnisprüfung zwingt, deren Termin leider oft erst in mehreren Monaten (gerade von 18 Monaten Wartezeit gehört) stattfindet und die eine extrem hohe Durchfallquote haben.

2 Replies to “Häufigste Frage der Mediziner”

  1. Sehr geehrter Herr Gerner, ist es nach Ihrem Wissen zutreffend, dass von der deutschen Botschaft im Libanon seit geraumer Zeit keine Beglaubigungen von Zeugnissen syrischer Universitäten mehr vorgenommen werden und somit das Gleichwertigkeitsverfahren ohne Kenntnisstandprüfung praktisch „tot“ ist? Viele Grüße aus Berlin
    Dr. H. Dohmeier-deHaan

    1. In einigen Bundesländern ist es leider inzwischen so. Das Problem ist leider aufgrund eines Warnhinweises des Ministeriums entstanden, als zeitweilig universitäre Unterlagen als Ersatz für Identifikationen vorgelegt wurden. Ich begleite zahlreiche Verfahren, in denen ein fachkundiger Rechtsanwalt andere Beweiswege antritt. Es kommt immer auf den Einzelfall an.

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