Kenntnisprüfung Medizin

Wie läuft die Kenntnisprüfung Medizin eigentlich ab ?

Kenntnisprüfung

Die Kenntnisprüfung ist eine mündlich-praktische Prüfung mit Patientenvorstellung.

Die Prüfung umfasst die Fächer

INNERE MEDIZIN und CHIRURGIE

Ergänzend werden bei den Fragestellungen Aspekte berücksichtigt, die sich auf
die Notfallmedizin,
die klinische Pharmakologie/Pharmakotherapie,
bildgebende Verfahren,
den Strahlenschutz und
Rechtsfragen der ärztlichen Berufsausübung
beziehen.

In der Prüfung hat der Prüfungskandidat fallbezogen zu zeigen, dass er über die Kenntnisse und Fähigkeiten, auch in der ärztlichen Gesprächsführung, verfügt, die zur Ausübung des Berufs als Arzt erforderlich sind. Die Prüfung ist in deutscher Sprache abzulegen.

Die Kenntnisprüfung besteht aus einer Patientenvorstellung und einem Prüfungsgespräch.

1. Patientenvorstellung:
Im Rahmen der Patientenvorstellung wird jedem Prüfungskandidaten ein Simulationspatient zugewiesen, der darin geschult ist, Krankheitsrollen mit Bezug zu den prüfungsrelevanten medizinischen Themenfeldern darzustellen. Unter Aufsicht muss der Prüfungskandidat – auch unter Berücksichtigung der vom Patienten mitgeführten Informationen – die Anamnese erheben und den Patienten untersuchen.
Anschließend ist in einem separaten Raum ein Bericht mit Anamnese, Diagnose, Prognose, Behandlungsplan und Epikrise des Falles unter Nutzung der ausliegenden Formblätter zu erstellen.
Für beide Abschnitte dieses Prüfungsteils stehen jeweils 30 Minuten zur Verfügung.

2. Mündlich-praktische Prüfung/Prüfungsgespräch:
Im Anschluss an die Patientenvorstellung findet ein Prüfungsgespräch in Form einer Gruppenprüfung mit in der Regel drei, maximal vier Prüfungskandidaten statt. Insbesondere unter den im Rahmen der Corona-Pandemie erforderlichen Hygienemaßnahmen kann das Prüfungsgespräch auch als aufeinanderfolgende Einzelprüfungen durchgeführt werden. Die Prüfungskandidaten werden im Vorfeld darüber informiert.
Das Prüfungsgespräch dauert für jeden Prüfungskandidaten mindestens 60, höchstens 90 Minuten.
Jedes Prüfungsgespräch beginnt zunächst mit Fragen in Bezug auf den untersuchten Patienten und bezieht sich im Anschluss auf weitere für den ärztlichen Beruf wichtige Krankheitsbilder, Gesundheitsstörungen und relevante Fragestellungen und Aufgabenstellungen.

Der Prüfungsausschuss ist mit drei approbierten Fachärzten besetzt.
Der Prüfungsausschuss teilt dem Prüfungskandidaten das Prüfungsergebnis mündlich mit. Die ÄKWL leitet das Ergebnis an die ZAG weiter, die dem Prüfungskandidaten das Ergebnis schriftlich in Verbindung mit Informationen zum weiteren Verfahren übermittelt.

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